„Meine liebe, einzige Freundin“

ist ein musikalisch-literarisches Programm überschrieben, in welchem der Briefwechsel zwischen Peter Tschaikowski und Nadeschda von Meck mit Klavierwerken des Komponisten ergänzt wird, die diesen intimen Gedankenaustausch stimmungsvoll untermalen. Die Schauspielerin Esther Schweins schlüpft hier in die Rolle der Nadeschda von Meck, die dem wohl bedeutendsten russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts Mäzenin, Beraterin und Vertraute war.

Ein Programm zu Nadeschda von Meck und Peter Tschaikowski

 
„Meine liebe, einzige Freundin“ ist ein musikalisch-literarisches Programm überschrieben, in welchem Auszüge aus dem Briefwechsel zwischen Nadeschda von Meck und Peter Tschaikowski mit Klavierwerken des Komponisten verbunden werden, die diesen intimen Gedankenaustausch stimmungsvoll untermalen. In die Rolle der beiden Vertrauten schlüpfen Esther Schweins und Hanns Zischler, die diese rätselvolle Liebe und in jeder Hinsicht außergewöhnlichste Beziehung der Musikgeschichte noch einmal aufleben lassen. Beide Schauspieler meistern überzeugend und einfühlsam, wie sehr der intensive Briefwechsel nicht nur tiefe Einblicke in die Arbeit des Komponisten gewährt, sondern stets auch die emotionale Bindung dieser verwandten Seelen spüren lässt. Zugleich offenbart sich auch das Bild einer bemerkenswerten Frau, die einem großen Künstler mit Diplomatie und Geschick für sein Schaffen immer wieder neuen ideellen und finanziellen Antrieb gab. In einem Brief formulierte Tschaikowski dies so:

„Ehe ich Ihnen begegnete, wusste ich nicht, dass es Menschen mit einem so liebevollen und tiefen Gemüt gibt. Nicht nur was Sie für mich tun, auch wie Sie es für mich tun, grenzt ans Wunderbare. Ihnen verdanke ich es, dass die Liebe zur Arbeit mit verdoppelter Kraft wiederkehrt. Niemals, niemals, keinen Augenblick werde ich es vergessen, dass Sie mir dazu verholfen haben, weiterhin meinen künstlerischen Beruf zu leben.“

Musikalisch umrahmt werden die Texte von der Pianistin Hideyo Harada mit Auszügen aus dem Klavierzyklus „Die Jahreszeiten“, dem Ballett „Der Nussknacker“ und der Dumka op. 71.