„Durch das dunkle Tor“

Durch das dunkle Tor schickt die Musik die Herzen ihrer Hörer »dem, der es öffnet, entgegen« – diese Formulierung Ingeborg Bachmanns umreißt das Irrationale des musikalischen Hörens. Und genau dieses Element macht die Musik anfällig für Ideologien. Die Gestalt des nolens volens politischen Dirigenten Wilhelm Furtwängler und die fiktionale Figur des Komponisten Adrian Leverkühn (beides geniale Beethoven-Exegeten) stehen für die Konfrontation von Musik und Macht, für Macht und Ohnmacht der Kunst in heillosen Zeiten.

Ein Programm zu Ludwig van Beethoven

 
Durch das dunkle Tor schickt die Musik die Herzen ihrer Hörer »dem, der es öffnet, entgegen« – diese Formulierung Ingeborg Bachmanns umreißt das Irrationale des musikalischen Hörens. Und genau dieses Element macht die Musik anfällig für Ideologien. Die Gestalt des nolens volens politischen Dirigenten Wilhelm Furtwängler und die fiktionale Figur des Komponisten Adrian Leverkühn (beides geniale Beethoven-Exegeten) stehen für die Konfrontation von Musik und Macht, für Macht und Ohnmacht der Kunst in heillosen Zeiten.

Das Programm verbindet unter anderem Texte von Thomas Mann (»Doktor Faustus«), Ingeborg Bachmann oder Wilhelm Furtwängler mit ausgewählten Klavierkompositionen von Ludwig van Beethoven und Viktor Ullmann